Die Winterdepression macht sich bemerkbar? Diese zehn Bücher für gute Laune sorgen mitten im Winter für Frühlingsgefühle.

Bücher für gute Laune

Bücher für gute Laune sind im Herbst so notwendig wie nie. Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit drückt aufs Gemüt. Manche spüren es schon jetzt, mit dem Winter kehrt auch die Winterdepression wieder ein. Hormonell bedingt wird weniger Serotonin, dafür mehr vom Schlafhormon Melatonin gebildet. Die Folgen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Traurigkeit, Apathie, Isolation und Lust auf Ungesundes. Die Winterdepression nistet sich zwar nur kurz in unserer Seele ein. Spätestens im Frühling tauschen wir den Winterblues wieder gegen den fröhlichen Singsang der Singdrossel. Dennoch kann auch eine kurzweilige Depression eine schwere Belastung für Betroffene sein. Im schlimmsten Fall wächst sich die Winterdepression zu einer bleibenden Depression aus, die auch den Sommer überdauert. Vor allem Kreative sollten sich vor Schwermut wappnen. Depressionen sind und waren unter Autor*innen schon immer weit verbreitet. Unter anderem litten Virginia Woolf, Ernest Hemingway, Sylvia Plath oder Franz Kafka an Depressionen. Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ist bekanntlich dünn.

Doch auch, wenn es Studien gibt, die eine Verbindung zwischen Kreativität und Depressionen sehen wollen, brauchen Sie nicht zu verzagen. Gegen Winterdepressionen gibt es so einige, euphorisierende Gegenmittel. Sport und Bewegung im Freien, Licht- und Psychotherapie sollen den Serotoninspiegel wieder heben. Doch auch die kleinen Dinge können zu unseren Botschaftern des Glücks werden. Schon ein gutes Buch mit einer heißen, dampfenden Tasse Tee wirkt manchmal Wunder. Schmackhafte Teerezepte für kreative Sternstunden finden Sie in diesem Artikel. Dabei sollte die Wahl des Buchs aber mit Bedacht fallen. Schwermütige Wälzer wie „Anna Karenina“ zählen eher nicht zu den Buchtipps für schwere Tage. Doch es gibt durchaus Bücher, die unser Stimmungsbild wieder aufhellen und uns lehren, das Glitzern im Winter zu sehen. Um Winterdepressionen vorzubeugen, haben wir vom novum Verlag zehn Bücher für gute Laune recherchiert, die Ihnen ein sonnenhelles Lächeln ins Gesicht zaubern werden.

10 Bücher für gute Laune

„Anleitung zum Unglücklichsein“, Paul Watzlawick

Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen die Geschichten des Philosophen, Psychotherapeuten und Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch Sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden.

„Mary Poppins“, P. L. Travers

Ist sie mit dem Wind geflogen? Oder wie sonst ist sie so plötzlich vor der Haustür erschienen? Von dem Tag an, als das Kindermädchen Mary Poppins bei Michael und Jane an die Tür klopft, geschehen wundersame Dinge. Eitel ist sie und sehr energisch, aber dafür hat sie viele Vorzüge: Sie kann das Treppengeländer hinaufrutschen, mit Tieren sprechen, in Bildern verschwinden und noch vieles mehr. Im Kirschbaumweg 17 bricht eine Zeit unglaublicher Abenteuer an. Für alle, die von fröhlicher Lektüre gar nicht genug bekommen können: Insgesamt wurden acht Teile von Mary Poppins veröffentlicht.

„Per Anhalter durch die Galaxis“, Douglas Adams

Wenn Sie diesen skurrilen Bestseller lesen, werden Sie mehr als einmal lachen: Eines normalen Tages erfährt Arthur Dent zufällig, dass die Zerstörung der Erde unmittelbar bevorsteht: Sie soll einer Hyperraumumgehungsstraße weichen. Zum Glück entpuppt sich sein bester Freund als Außerirdischer, der sie per Anhalter auf ein Raumschiff schleust und so rettet. Zumindest erst mal. Denn bevor sie die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest erfahren, müssen sie gemeinsam mit dem debilen Präsidenten der Galaxis und einem schwermütigen Roboter den unwahrscheinlichsten Planeten überleben, den es je gab.

„Dankbarkeitstagebuch“, Anne Schmidt

»Ich habe seit jeher in Dankbarkeit gelebt. Es war ein Geschenk, denn ich hatte das Glück, dass meine Eltern es mir vorgelebt haben. Es hat sich in meinem Leben also schon immer unbewusst gefügt und viele meiner Träume sind in Erfüllung gegangen«, Autorin Anne Schmidt beschreibt in ihrem Ratgeber die tägliche Dankbarkeitspraxis und ihren verblüffenden Effekt auf unser gesamtes Leben. 

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„Der kleine Prinz“, Antoine de Saint-Exupéry

„Es war einmal ein kleiner Prinz, der lebte auf einem Planeten, der kaum größer war als er selbst und er brauchte einen Freund.“ Der Erzähler trifft nach einem Flugzeugabsturz inmitten der Wüste Sahara auf den kleinen Prinzen. Dieser ist so anders als alle Menschen, die er je getroffen hatte. Seine Fantasie ist grenzenlos und er stammt von einem anderen Planeten, einem sehr kleinen, mit drei Vulkanen und einer Blume. Während der Erzähler versucht sein Flugzeug zu reparieren, erzählt der kleine Prinz ihm von seinen Reisen und die beiden lernen sich kennen. Dies sind die Aufzeichnungen dieser Begegnung, wie der Erzähler sie niederschrieb.

Autor und Pilot Antoine de Saint-Exupéry schrieb ein Buch für Kinder und Erwachsene, insbesondere für jene, die ihr inneres Kind noch nicht ganz vergessen haben: „Alle Erwachsenen waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.“

„Emma“, Jane Austen

Jane Austens wundervoller Humor findet sich in ihrem Roman „Emma“ wieder. Emma Woodhouse, eigenwillig, selbstsicher, jung und sehr schön, gehört zu den großen Frauengestalten der Weltliteratur. Scheinbar nur um die andern bemüht, beschließt sie, etwas mehr Schwung in das Liebesleben ihrer Freunde zu bringen. Doch ihre Bemühungen schlagen fehl und führen zu den seltsamsten Verwicklungen. Jane Austens letzter Roman besticht bis heute durch seine glanzvolle Sprache, die Schärfe und den wunderbaren Witz der Dialoge.

„Eine Weihnachtsgeschichte“, Charles Dickens

„Eine Weihnachtsgeschichte“ ist mehr als ein Buch, es ist ein Erlebnis. Wenn Sie wieder einmal ein Niederschlag aus Wehmut heimsucht, dann zünden Sie ein paar Kerzen an, schnappen Sie sich eine riesige Packung Lebkuchen und Charles Dickens Weihnachtsklassiker. Der Duft von Lebkuchen und die Geschichten um den Griesgram Ebenezer Scrooge, der sein Herz schließlich doch noch für den Zauber der Weihnacht erwärmen kann, versetzen selbst den letzten Grinch in Weihnachtsstimmung.

„Candide“, Voltaire

Zyniker finden in Voltaires „Candide“ heitere Zeilen gegen Unmut. Mit viel Witz und Ironie entlarvt der französische Philosoph in diesem Klassiker der Aufklärung das Paradies auf Erden als Illusion. Eine scharfsinnige Satire über die Grausamkeiten der Welt und die einfachen Wege zum Glück.

„Es kommt schon alles wie es soll“, Elli Poletti

Was wäre, wenn wir das Glück einfach beschließen? Diese Frage beantwortet Autorin Elli Poletti in ihrem zauberhaften Debütroman „Es kommt schon alles wie es soll“. 30 und Single. Ein Neuanfang stößt da in Felis Umfeld auf wenig Verständnis. Trotzdem verlässt sie ihr Heimatdorf, um ihre gescheiterte Beziehung hinter sich zu lassen und in Bielefeld als Immobilienmaklerin durchzustarten. Kann sie da ihr Glück finden? Zum Interview mit Autorin Elli Poletti geht es hier!

„Veronika beschließt zu sterben“, Paulo Coelho

Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares Buch über das bisschen Verrücktheit, das es braucht, um einen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen, und eine große Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns.

Sie können weitere Bücher für gute Laune und Lebensglück empfehlen? Dann verraten Sie uns Ihre Buchtipps in den Kommentaren.

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Ihr novum Verlag