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Heute schon geschrieben?

Diese Autorenratgeber beantworten die brennendsten Fragen rund ums Schreiben.

Schriftsteller sein. Der Traum vieler Menschen, die ihrer Identität einen besonderen Sinn durch eine komplexe Tätigkeit mit nobler Reputation verleihen wollen. Klar, Schreiben macht nebenbei auch Spaß und bringt Freude, Spannung und Unterhaltung. Schreiben können ist auf jeden Fall ein Talent, das sich vielleicht im Speziellen aus dem rechten Blick, dem Hang zur aufmerksamen Beobachtung und der Neugier speist. Das Interesse für Storys, Helden und Vergnügen wird auch im Elternhaus und in den frühen Betreuungseinrichtungen im Kind geweckt.

Geschichten erzählen zu können und für Geschehnisse die richtigen Worte zu finden, das ist jedoch zuweilen harte Arbeit, was zugleich bedeutet, dass man es auch lernen bzw. üben kann. Schreibratgeber sind dafür eine willkommene Hilfe; ein Autor hört nie auf sich zu entwickeln.

Mit Ideen und Tipps von außen stehen der eigenen Evolution als Schriftsteller auch Hilfen zur Aus- und Weiterbildung der Sprach- und Erzählkunst zur Verfügung. Wir vom novum Verlag haben uns das Angebot der publizierten Autorenhilfen in Buchform angeschaut und ein paar empfehlenswerte zusammengestellt.

1. Stephen King: „Das Leben und das Schreiben“

Ein König unter den Schriftstellern der Gegenwart. King hat selbst mehr als 50 Romane, Kurzgeschichten, Novellen, Essays, Drehbücher, Gedichte veröffentlicht, seine Werke sind Bestseller! In seiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Autorendasein gibt er hier mit Humor und biografischen Anekdoten einen Einblick in das ganzheitliche Leben als Schriftsteller. Diesen amüsanten Reigen kann man als Zugang in das Leben eines Autors genießen und überprüfen, ob man den Hochs und Tiefs dieser Profession gewachsen ist. Wirkungsvolle Worte gegen Schreibblockaden von Stephen King und anderen Autoren finden Sie auch in diesem Beitrag.

2. James N. Frey: „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“

Weil die Amerikaner schon viel länger an die Idee glauben, dass man das Schreiben wie ein Handwerk erlernen und entwickeln kann, sind viele Schreibratgeber von dort noch immer empfehlenswerte Klassiker. Das Buch ist 30 Jahre alt und informiert über alle Aspekte des Schreibens, von Protagonisten und Figuren über den Aufbau einer Geschichte bis hin zum spannenden Dialog. Auch Eigenschaften, die der Autor mitbringen sollte, werden beschrieben. Es ist vor allem ein Ratgeber für spannende Storys, die ein breites Publikum erreichen sollen.

3. Sol Stein: „Über das Schreiben“

Dieser Ratgeber verfeinert die handwerklichen Ausführungen von Frey auch über den Horizont des fiktionalen Romans hinaus. Mit zahlreichen Beispielen beleuchtet Stein, wie Figuren, Plots und Dramen perfektioniert werden.

4. Donald Maass: „The Breakout Novelist“

Dies ist der Tipp für all jene, die aus ihrem Schreibvergnügen eine regelrechte Karriere planen. Ein bisschen amerikanisch, aber sehr motivierend, leider nur auf Englisch verfügbar.

5.  Louise Doughty: „Ein Roman in einem Jahr“

Eine Anleitung in 52 Kapiteln“ von Louise Doughty ist als Übungsbuch zu empfehlen. Angehende Autoren finden hier in besonderem Rahmen Schreibübungen und -anregungen, denn diese sind themenneutral auf das eigene Projekt anwendbar und aufbauend gestaltet. Das Buch hilft auf diese Art Autoren, die ihre Story schon angelegt sehen, aber den eigenen Roman weiter ausgestalten möchten.

Aber auch, wer sich im deutschsprachigen Raum nach hilfreichen Ratgebern umschaut, wird mittlerweile reich bedient. Der Boom der digitalen Medien und Möglichkeiten, auch insbesondere der erleichterte Zugang zur Buchveröffentlichung, hat hierzulande längst für ein Mehr an Schreibratgebern auf dem Buchmarkt gesorgt. Wer schreiben will, kann es lernen und findet auch einen Weg, sein Werk zu veröffentlichen. Als Standardwerk ist wohl „Das Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb“ zu verstehen, in dem man vor allem Zugang zu Informationen über den Beruf des Schriftstellers im Literaturbetrieb erhält. Wer es wirklich ernst meint, kommt an diesem Handbuch nicht vorbei, auch wenn es hier um viel mehr als um die eigentliche Tätigkeit des Schreibens geht. Die Infos zu Literaturagenten, Literaturzeitschriften, Schreiben für verschiedene Zielgruppen, Genres, Gattungen werden ergänzt von vielen Tipps und Adressen. Das Handbuch ist als Einstieg in die Literaturwelt und Überblickswerk zu betrachten und weniger als Freund des Schreibers an der Tastatur.

6. Diana Hillebrand: „Heute schon geschrieben?“

Die Autorin tobt sich in zwei Werken über alle Aspekte des kreativen Schreibens aus. Die handwerklichen Details werden an zahlreichen Beispielen erläutert, mit Tipps versehen und in angebotenen Übungen trainiert. Im Ratgeber finden sich auch Hintergrundinformationen zu Verlagen, Marketing und Rahmenbedingungen des Berufes als Schriftsteller.

Wer sich eher über die kritisch reflexive Art der Gestaltung des eigenen Werkes nähern will, dem sei „Vier Seiten für ein Halleluja“ von Hans Peter Roentgen empfohlen, der verschiedene Romananfänge auseinandernimmt. Laut Roentgen ist der Beginn eines Romans ein entscheidender Teil, er analysiert deswegen an Beispielen verschiedener Niveaus, welche Fehler passieren können und was vermieden werden sollte. Eine sehr konkrete, gut nachvollziehbare Übung.

Zuletzt sei noch ein Ratgeber empfohlen, der humorvoll und kompakt in die Arbeit des Schreibens einführt: „Von der Idee zum fertigen Text: Tipps, Tricks & Kniffe für kreatives Schreiben“ von Mara Laue.

Auch veröffentlichen Verlage, Lektoren, Literaturfachleute Tipps und Anleitungen auf ihren Homepages. Da genügt es, Google zu bemühen, um einige Stunden beschäftigt zu sein mit der Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein kleiner Rat am Rande: Legen Sie Ihr Augenmerk bei der Suche auch auf die digitalen Textträger, denn das wird immer wichtiger. Ein Ratgeber, der das E-Book einbezieht und als spezifische Form betrachtet, hat die Nase vorn. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Blogs, Ratgeber und Podcasts im Internet. Letztere sind einen eigenen Artikel in unserem Magazin wert. Lesen Sie auch unsere Tipps im novum Blog und auf der Verlagswebseite.

Und welche Autorenratgeber können Sie empfehlen? Hinterlassen Sie Ihre Tipps in den Kommentaren!

Lassen Sie Ihrer Tastatur freien Lauf,

Ihr novum Verlag

2 Kommentare

  1. Mathias Reiter

    7. Oktober 2019 at 14:57

    Die ersten Drei habe ich gelesen, nein durchgearbeitet. Herr Frey hat zwei Bücher über das Schreiben herausgebracht und es ist erfrischend zu sehen, dass er in einigen Dingen widerspricht oder besser gesagt seine Sichtweise ändert und im Buch das auch sagt. Unbedingt BEIDE lesen! King, bleibt King. Sein Buch ist einzigartig. Ich kann nur sagen lesen! Sol Stein, erstklassig! Ich persönlich finde auch das „Schreibcamp1&2“ von Stephan Waldscheidt sehr gut. Ich habe auch einige Bücher mit Übungen gelesen. Meiner Meinung nach sind sie nur bedingt hilfreich. Eine Übung die niemand verbessert ist aus meiner Sicht recht unbefriedigend.

    • Josefine Jones

      21. Oktober 2019 at 9:43

      Lieber Herr Reiter,

      Vielen Dank für Ihre Kritiken – das hilft sicher auch anderen Interessierten bei der Kaufentscheidung. 🙂

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